In unserem Schädlingslexikon stellen wir Ihnen eine Reihe von Schädlingen, Ungeziefern und anderen lästigen Störenfrieden vor, gegen die wir als Kammerjäger in München und Rosenheim (Bayern) vorgehen. Klicken Sie auf den jeweiligen Namen der Schädlinge, um weitere Informationen zu erhalten:
Bettwanze
Bettwanze (Cimex lectularius). Biologie: Ca. 5-8mm lang, stark abgeplattet, rotbraun. Larven entwickeln sich aus dem Ei zum Vollinsekt.
Brotkäfer
Der erwachsene Käfer ist länglich-oval, braun und der Kopf ist von oben meist nicht sichtbar. Die Fühler sind leicht geknickt und mit dreigliedriger Keule versehen. Die Körpergröße des Brotkäfers schwankt zwischen 2,7 und 3,7 mm. Die Larve ist mit hellbrauner Kopfkapsel fleischig, engerlingsartig und ca. 5 mm groß.
Dörrobstmotte
Im Flug grau-braun erscheinender Falter mit einer Flügelspannweite von 14 – 20 mm. In Ruhestellung mit angelegten Flügeln etwa 6 – 10 mm lang. Sie haben eine auffällige Färbung der Vorderflügel. Die äußere Hälfte ist kupferrot bis braun mit dunkler Bänderung und die innere Hälfte gelblich bis hellgrau.
Flöhe
Menschenfloh (Pulex irritans). Biologie: 2-4mm lang, dunkelbraun bis schwarz, seitlich zusammengedrückter Körper, starke Sprungbeine.
Frucht-, Tau- oder Essigfliegen
Weltweite Verbreitung. Diese Fliegenarten treten in Zusammenhang mit der Obst-, Gemüse-, Wein- sowie der Essigproduktion usw. auf. Sie werden durch sich zersetzendes pflanzliches Material angelockt, z. B. durch reifes Obst, den Duft von sauren Gurken (Essig!), gammelndes Obst und Gemüse sowie faulende pflanzliche Abfälle. Durch einen massenhaften Anflug können sie äußerst lästig werden. Befallene Lebensmittel gelten als verdorben.
Getreidemotte
Im Flug grau-gelblich erscheinender Falter mit einer 10 – 20 mm Flügelspannweite. In Ruhestellung mit angelegten Flügeln etwa 5 – 10 mm lang.
Getreideplattkäfer
Der erwachsene Käfer ist schmal, 2,5 – 3 mm lang und dunkelbraun. Die Seiten des Halsschildes sind mit jeweils sechs Zähnchen besetzt. Der Halsschild hat drei Längsrippen. Die Larve ist gelblich mit brauner Kopfkapsel und hat braune Flecken auf der Rückseite.
Grasmilbe
Grasmilbe (Bryobia graminum). Biologie: Ca. 0,7mm lang. Lebt an Gräsern und Sträuchen im Freiland. Massenauftreten bei warmer, trockener Witterung im Spätsommer und Herbst.
Große Stubenfliege
Die große Stubenfliege verunreinigt Nahrungsmittel verschiedenster Art durch Kot und Speichel. Sie hält sich als erwachsene Fliege auch auf Kot auf und legt dort bevorzugt ihre Eier ab. Da Stubenfliegen die Eigenschaft besitzen, Krankheitserreger zu übertragen, gelten sie ebenfalls als Gesundheitsschädlinge. Die Art der Krankheitserreger hängt von dem infizierten Substrat und der Möglichkeit des Kontaktes durch Fliegen ab.
Hausmaus
Erwachsenes Tier: 8 – 9 cm, Schwanzlänge ca. 9 cm. Farbe grau.
Hausmilbe
Hausmilbe (Glycyphagus domesticus). Biologie: Ca. 0,5 mm große, weißliche, 8beinige Tiere. Sie sind nur bei stärkerer Vergrößerung zu erkennen.
Verwilderte Haustauben
Verwilderte Haustauben gehören in vielen Städten schon lange zum “normalen” Bild. Haustauben, als Abkömmlinge der Felsentauben, sind Felsenbrüter. Die künstliche Felsenlandschaft “Stadt” bietet ihnen ideale Brutbedingungen.
Kakerlake Die Kakerlake gehört zu einer Ordnung der Insekten, genauer gesagt zu den Schaben. Sie wird daher auch als gemeine Küchenschabe bezeichnet, machmal auch als Bäckerschabe oder Orientalische Schabe.
Kleidermotte
Die Kleidermotte entwickelt sich in verschiedenen Stoffen aus Wolle oder Wollanteilen. Hin und wieder wird sie sogar in pflanzlichem Material gefunden.
Kleine Stubenfliege
Vorkommen weltweit. Treten besonders in Verbindung mit Abwässer, Gülle etc. auf.
Kornkäfer
Erwachsener Käfer: Der Kopf ist ausgezogen, mit leicht nach unten gebogenem Rüssel. Der Kornkäfer ist dunkelbraun bis schwarz und hat einen Halsschild mit groben länglichen Grübchen. Ihre Deckflügel sind mit Punktreihen versehen. Die Larven sind gedrungen, weich, beinlos und haben einen braunen Kopf. Sie liegen gekrümmt im ganzen Getreidekorn.
Kräuterdieb
Männchen und Weibchen sind verschieden gestaltet. Das Männchen hat einen schmalen Hinterleib und die Flügeldecken sind einfarbig rostbraun. Der Hinterleib des Weibchens ist breiten und kugeliger. Die Flügeldecken sind dunkel und mit großen weißlichen Schuppenflecken bedeckt.
Kugelkäfer
Kugelkäfer (Gibbium psylloides). Biologie: 2-3mm lang, rotbraun glänzend. Weibchen legt 20-30 Eier, Larven schlüpfen nach 2-4 Wochen.
Mehlmotte
Im Flug grau erscheinender Falter mit einer Flügelspannweite von 20 – 25 mm. In Ruhestellung mit angelegten Flügeln etwa 10 – 14 mm lang. Die Mehlmotte hat gezackte dunkle Querbinden auf den Vorderflügeln. Die Hinterflügel sind hellgrau.
Messingkäfer
Messingkäfer (Niptus hololeucus). Biologie: Käfer kugelig, 2,5-4,5mm lang. Braun, mit langen goldgelben Haaren bedeckt. Weibchen legt 20-30 Eier, Larven schlüpfen nach 2-4 Wochen.
Vorratsschädliche Milben
Milben gehören systematisch gesehen zu den Spinnentieren. Die meisten Arten sind so klein, daß sie mit bloßem Auge kaum wahrgenommen werden. Auch für Experten ist es mitunter nicht leicht, die Art zu bestimmen, zumal ständig neue Arten entdeckt werden. Bis 1989 waren 60.000 Milbenarten bekannt. Mittlerweile dürften es erheblich mehr sein.
Pelzkäfer
Pelzkäfer, gefleckter (Attagenus pellio). Biologie: Käfer 3,5-5,5mm lang, dunkelbraun bis schwarz, auf Flügeldecken sowie auf Halsschild in der Mitte und an den Seiten mit weißen Flecken. In seiner Lebensweise dem Teppichkäfer ähnlich.
Pelzmotte
Die Pelzmotte entwickelt sich in verschiedenen Stoffen aus Wolle oder Wollanteilen, Pelzen, Federn u.a. tierischen Produkten.
Pharaoameise (Monomorium Pharaonis)
Als Ursprungsland der nur 1,5 – 2,6 mm kleinen Pharaoameise wird Indien angenommen. Ihren Namen verdankt sie dem Umstand, daß ihre erste wissenschaftliche Beschreibung anhand von Exemplaren vorgenommen wurde, die an und in den Mumien der ägyptischen Pharaonen gefunden worden sind.
Rotbrauner Reismehlkäfer
Der erwachsene Rotbraune Reismehlkäfer ist wie eine “kleine Ausgabe” des Mahlkäfers von etwas 2,3 – 4 mm Länge. Ihre Körperform ist von länglicher, abgeflachter Gestalt, rotbraun gefärbt und leicht glänzend. Die Augen sind in einen oberen und unteren Augenabschnitt durch (seitliche) Wangen geteilt. Ihre Fühler sind mit dreigliedriger Endkeule bestückt. Die Larve ist langgestreckt, gelblich und besitzt am Hinterleibsende zwei spitze Anhänge.
Schaben
Schaben bilden innerhalb der Klasse der Insekten eine eigene Ordnung, die der Blattaria. Es sind etwa 3.000 verschiedene Arten bekannt, die meist in den bewaldeten, tropischen Zonen der Erde beheimatet sind.
Schmeißfliegen
Schmeißfliegen sind weltweit verbreitet. Sie sind gefährliche Gesundheitsschädlinge und verunreinigen und infizieren Nahrungsmittel mit Kot, Speichel und Krankheitserregern. Die Aufnahme von Flüssigkeit aus Fäkalien stimuliert die Eiproduktion und die Aufnahme von Flüssigkeit von Fleischoberflächen regt die Eiablage an. Die Übertragung von Krankheitskeimen geschieht somit in einem logischen Ablauf.
Schmetterlingsmücken
Weibchen legen ihre Eier an feuchte organische Stoffe in Abflüssen und Abwässern. Die Larven schlüpfen normalerweise innerhalb von 48 Stunden und ernähren sich von faulenden organischen Substanzen für ca. 14 – 15 Tage.
Staubläuse
Staubläuse sind kleine, 1 – 2 mm große, zarte, meist hell gefärbte Insekten. Sie haben lange zerbrechliche Fühler. Die Flügel sind unterschiedlich vorhanden. Einige Arten besitzen gut ausgebildete Vorder- und Hinterflügel, andere Arten nur Vorderflügel und verkümmerte bis fehlende Hinterflügel.
Tabakkäfer
Der Tabakkäfer ist dem Brotkäfer sehr ähnlich. Der Halsschild ist stark nach unten gekrümmt und der Kopf kapuzenartig bedeckt. Die Fühler sind deutlich gesägt
Wanderratte
Größe erwachsenes Tier: Körper 19 – 25 cm lang, Schwanzlänge 16 – 20 cm. Farbe: Grau-braun, meist mit heller Bauchseite. Ohren: Rel. klein, kleiner als bei Hausratte, Abstand zwischen Ohren und Augen recht weit (Ohren würden nach vorne geklappt die Augen erreichen).
Faltenwespen / Wespen
Soziale Faltenwespen sind koloniebildende Insekten und leben in gesellschaftlichen Gruppen. Nach der Überwinterung baut die Königin ein kleines Starternest mit wenigen Zellen und versorgt die ersten Larven selbst.
Zecken
Die Waldzecke, häufig auch Gemeiner Holzbock genannt, genießt in Europa eine besonders weite Verbreitung. Als Wirt dient, neben Wild- und Haustieren, auch der Mensch. Neben der sog. Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), gegen die man sich impfen lassen kann, überträgt die Waldzecke die für den Menschen gefährliche Lyme-Borreliose.
Die ASS Schädlingsbekämpfung aus München und Rosenheim (Bayern) geht als Kammerjäger bereits seit 15 Jahren gegen Schädlinge, Ungeziefer und andere lästige Zeitgenossen vor. Dabei verwenden wir ausschließlich ökologische und biologische Verfahren ohne Gift. Wenn Sie einen Befall mit den o.g. Schädlingen aus unserem Schädlingslexikon oder auch mit nicht aufgeführtem Ungeziefer feststellen, rufen Sie uns an. Wir kümmern uns darum – natürlich absolut diskret!
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